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ratgeber
Energie
So sparen Sie Strom und Wasser - ohne Verzicht auf Komfort. Und gleichzeitig senken Sie Ihre Kosten.
- Im Badezimmer
Ein tropfender Wasserhahn kann bis zu 15 Liter Trinkwasser pro Tag verschwenden. Viel Wasser vergeudet auch, wer's beim Zähneputzen oder während der Nassrasur ununterbrochen sprudeln lässt. Und wenn der Boiler das kühle Nass auf über 60°C erwärmt, wird auch noch sinnlos Strom verheizt.
Wäschetrockner sind regelrechte Stromfresser. Können Sie die Wäsche nicht im Freien beziehungsweise im Keller oder Estrich trocknen lassen, sollte sie gut geschleudert werden, bevor sie getrocknet wird.
Duschen statt baden senkt den Wasser- und Energieverbrauch um rund zwei Drittel. Noch mehr erreicht, wer Sparbrausen verwendet und beim Einseifen das Wasser abstellt.
Bei der WC Spülung wenn immer möglich, Spartaste betätigen. Wo sie fehlt, Spülgang von Hand abbrechen.
- Im Schlafzimmer
Durch ein dauernd gekipptes Fenster verpuffen umgerechnet rund 200 Liter Heizöl pro Jahr. Regelmässiges, kurzes Lüften – mehrmals täglich fünf Minuten – bringt mit weniger Energieverlust bessere Luft.
Ein Wasserbett mag zwar bequem sein – nicht schlechter aber, und erst noch ohne Stromverbrauch, schläft man in der Regel auf einem herkömmlichen Nachtlager, wenn Bett und Matratze in Ordnung sind.
Viele Halogen-Lampen haben einen gewichtigen Nachteil: Auch wenn sie gelöscht sind, bleibt ihr Transformator ans Netz angeschlossen – und bezieht dauernd Strom.
In Schlafräumen genügt eine Temperatur von 16° bis 18°C. Und in den übrigen Wohnräumen lebt man mit Temperaturen zwischen 19° und 21°C durchaus behaglich.
- In der Küche
Alte Küchengeräte verschleudern viel Energie. Strom- und Wasserverbrauch moderner Apparate liegen rund 60 Prozent tiefer.
Geschirrspüler sind eigentlich ein Luxus. Wer nicht darauf verzichten will, sollte die Maschine nur voll beladen starten und wenn immer möglich ein Sparprogramm wählen.
Weniger Energie verbrauchen Kühl- und Gefriergeräte, wenn sie regelmässig abgetaut werden, selten offen stehen und die Lüftungsschlitze frei liegen. Speisen nie warm in den Kühlschrank stellen.
Elektroapparate können die Arbeit in der Küche erleichtern. Wählen Sie bei Neugeräten am besten ein Modell mit dem EU-Energielabel der Klasse A ("sehr energiesparsam").
Beim Kochen und Backen lässt sich ebenfalls viel Energie sparen: Deckel auf die Pfanne setzen; Dampfkochtopf verwenden.
- Im Wohnzimmer
Fernseher, DVD-, Videorecorder oder Stereoanlagen verbrauchen auch auf "Standby" viel Strom. Darum macht es Sinn, diese Geräte bei Nichtgebrauch vollständig auszuschalten
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