Zwiebacki Malters

Zwiebacki Malters

Beste Architekten, bestes Konzept, beste Investoren und vor allem beste Zusammenarbeit: Die bonacasa-Siedlung «Zwiebacki» von bonainvest in Malters ist ein Vorzeige-Projekt, das auf allen Ebenen gut abschneidet. Sei es auf Seiten der beteiligten Unternehmer, der ehemaligen Grundstückseigentümer oder der Gemeindebehörden – die Bilanz seit Betriebsbeginn sieht sehr gut aus.

Ein Text aus dem Geschäftsbericht der bonainvest aus dem Jahr 2016.

Aber blättern wir zurück ins Jahr 1877: Er schnitt das unverkaufte Brot abends in Scheiben und röstete dieses über Nacht im warmen Ofen. Das zweimal gebackene Brot wurde zum Zwieback. Damit hat Joseph Hug-Meyer den Grundstein für die bestens bekannte Erfolgsgeschichte der Firma HUG gelegt. Und im weitesten Sinne auch die Erfolgsgeschichte von bonainvest und bonacasa in Malters. Die bonacasa-Siedlung «Zwiebacki» hat nicht nur den Namen des Kult-Gebäcks übernommen, sondern steht auch auf dem Grundstück der ehemaligen Zwiebackfabrik der Firma HUG in Malters.

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«Das Projekt mit dem renommierten Schweizer Architekturbüro Diener & Diener hatte bereits bestanden, und wir hielten nach dem passenden Investor Ausschau», sagt Andreas Hug, Vorsitzender der Geschäftsleitung und Delegierter des VR der HUG AG. Vor allem das Konzept und die Philosophie von bonacasa haben überzeugt, neugierig gemacht und letztlich den Ausschlag gegeben. «Deshalb haben wir bonainvest als Investor gewählt und sind heute sehr zufrieden mit der realisierten  Wohnsiedlung», freut sich Andreas Hug. Nicht nur optisch passten die Wohnhäuser sehr gut ins Dorfbild, vor allem auch das Konzept «Wohnen mit Dienstleistungen» sei clever, innovativ und zeitgemäss. Andreas Hug kann sich sehr gut vorstellen, später einmal selber in der «Zwiebacki» zu wohnen.

Das Konzept «Wohnen mit Dienstleistungen» ist clever, innovativ und zeitgemäss.

Vorsitzender der Geschäftsleitung und Delegierter des Verwaltungsrats der HUG AG.
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Dem Projekt geholfen habe auf Gemeindeebene auch, dass bonacasa und bonainvest keine Unbekannten gewesen seien, hält Ivo Bracher, Verwaltungsratspräsident der bonainvest AG, fest. «Der erste Kontakt mit der Gemeinde Malters kam bereits vor einigen Jahren zustande, als im Rahmen eines Beratungsmandats von bonacasa aufgezeigt wurde, dass ein Bedarf an altersgerechtem Wohnraum besteht. Aufgrund dieser Resultate hat bonainvest im Anschluss den Kontakt mit der Firma HUG gesucht», sagt Ivo Bracher.

Bei bonainvest steht das Projekt «Zwiebacki» für eine ausserordentlich gute und konstruktive Zusammenarbeit. Der zuständige Projektleiter Jörg Hunziker erinnert sich gerne an die Zeit, als er gemeinsam mit den Architekten Diener & Diener die Detailplanung für den Innenausbau umsetzte. «Diese Arbeit war getragen von Respekt und sehr guten Lösungen», hält Jörg Hunziker fest. Auch Andreas Rüedi, Partner bei Diener & Diener Architekten, betont, dass sie sehr glücklich über die Realisierung dieses Projekts und das architektonische Zusammenspiel von Alt und Neu seien, und verdeutlicht die Komplexität der Überbauung «Zwiebacki» in Malters, die in eine bestehende Anlage integriert wurde: die streng symmetrisch angeordnete Wohnkolonie «Daheim», bestehend aus einem monumentalen Baukörper, zwei Portalhäusern und zwei Pavillons, welche Anfang des 20. Jahrhunderts nach einem Entwurf des Architekten Armin Meili erbaut wurde. «Diese bestehende Anlage war aber mit den nahegelegenen, ländlich wirkenden Wohnhäusern mit Holzfassaden nicht verbunden», hält Andreas Rüedi fest und ergänzt, dass sie schon beim Entwurf des Bebauungsplanes zur Erweiterung der Anlage auch für den Neubau an Holzfassaden gedacht hätten – quasi als eine Annäherung an die bestehenden Fassaden mit ihrer dunklen Färbung. In der realisierten Fassung tritt die körperhafte Präsenz der neuen Häuser zurück. «Sie lassen den zentralen, verputzten Baukörper und die beiden Pavillons von Meili noch stärker hervortreten», betont der Architekt. Zwischen dem Umfeld und der bestehenden Siedlung «Daheim» entsteht eine unmittelbare Beziehung; die Neubauten der «Zwiebacki» sind nicht fremd, obwohl sie den Ort verändern.

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Heisst das auch, dass diese Siedlung nur in Malters stehen kann? «Das Vorgehen wäre wiederholbar, die exakte Gestaltung wird es nur einmal geben und nur unter so hervorragenden Bedingungen», sagt Andreas Rüedi. Auch Projektleiter Jörg Hunziker ist der Meinung, dass diese Voraussetzung und «das gelungene Zusammenspiel einmalig waren, die Erfahrungen allerdings auf andere Bauprojekte von bonainvest übertragen werden können». Vor allem die barrierefreie und umweltverträgliche Bauweise (Minergie), der sorgfältige Umgang mit bestehenden Baukörpern sowie der Umwelt und last but not least, das innovative Konzept Smart Living von bonacasa mit seiner Schwellenfreiheit und den vielen cleveren Baudetails stehen für Nachhaltigkeit pur, denn es macht aus guter Architektur eine besonders zukunftsweisende Überbauung. In den Worten des Architekten: «Die richtigen Mittel zu suchen, funktional, umweltverträglich, beständig und frei zugänglich zu bauen – das ist eine Aufgabe, die zur Architektur und unseren Entwürfen gehört und deren Lösungen wir immer weiterentwickeln».

Generell hat sich der Wohnungsbau in Malters in den letzten zehn Jahren verändert, wie vielerorts in der Schweiz. Während früher der subventionierte Wohnungsbau im Fokus stand, wurde gerade mit der nachhaltigen und hochwertigen Bauweise der «Zwiebacki» eine neue Ära eingeläutet. Gehobener Wohnraum mit smartem Lifestylekonzept bietet auch anspruchsvollen Bewohnerinnen und Bewohnern über alle Altersgenerationen hinweg tolle Wohnmöglichkeiten. Für die Gemeinde Malters ist die Verbindung der Baukörper eispielhaft gelungen. «Die Qualität des Areals stand für uns im Mittelpunkt und bedeutet für unsere Gemeinde mit rund 7'500 Einwohnern viel», sagt Ruedi Egli, Leiter des örtlichen Bauamts. Die komplexe Ausgangslage mit schützenswerten und erhaltenswerten Objekten sei sehr gut gelöst worden. Und da das Dorf heute bestens an die Stadt Luzern angebunden ist, hat Malters dank der «Zwiebacki» weiter an Attraktivität gewonnen.

Geschäftsbericht der bonainvest Holding AG 2016

Die richtigen Mittel zu suchen, funktional, umweltverträglich, beständig, und frei zugänglich zu bauen - das ist eine Aufgabe, die zur Architektur und unseren Entwürfen gehört, und deren Lösungen wir immer weiterentwickeln.

Andreas Rüedi, Partner bei Diener & Diener Architekten
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